Hallo lieber Schreiberling!

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber der August ist nur so an mir vorbeigerauscht. Meine Ziele für den Blog habe ich deshalb auch – leider, leider – nicht immer eingehalten. Zugegeben, mein absolutes Minimum von einem Blogpost pro Woche habe ich geschafft. Allerdings haben mich andere Projekte mehr Zeit gekostet als gedacht. Dadurch ist der Blog dann ins Hintertreffen geraten.

Meine Ziele für den September

Meine Ziele für September 2018

Um Dich also wissen zu lassen, was hier in den kommenden Wochen passiert… Hier sind sie, meine Ziele und Wünsche für den Blog, den Newsletter und das eine oder andere Projekt aus meinem eigenen Autorenleben.

Visuelles Marketing

Gerade im August habe ich im Hinterzimmer meiner jeweiligen Kanäle – Facebook, Mailchimp, Twitter – einen Blick darauf geworfen, wie groß jeweils mein „Return on Investment“ ist. Zugegeben, Facebook habe ich etwas stiefmütterlich behandelt. Jedenfalls sind dort keine der Plattform vorbehaltenen Inhalte erschienen. Auch Videos habe ich bislang gar keine erstellt.

Trotzdem war der Aufwand gehörig. Für meine Begriffe hat es sich deshalb nicht gelohnt, die Facebook-Seite aufrechtzuerhalten. Darüber habe ich schon berichtet. Langfristig möchte ich definitiv Facebook-Gruppen für verschiedene Kurse und E-Books erstellen. Bis es aber soweit ist, werde ich Facebook ausschließlich mit meinem privaten Profil nutzen.

Dafür treten visuelle Plattformen wie Instagram und Pinterest in den Fokus. Gerade Pinterest wird, glaube ich, unterschätzt. Bislang sehe ich bei weit geringerem Aufwand unfassbar bessere Resultate! Mein Pinterest-Profil werde ich deshalb in den kommenden Wochen nur noch ausbauen und auf Pinterest mit noch mehr Gleichgesinnten in Kontakt treten. Wenn Du Dich dort auch herumtreibst, schick mir doch einen Link zu Deinem Profil oder Deinem Gruppenboard!


In Instagram arbeite ich mich noch herein. Ich ziehe in Erwägung, ein separates Profil für den Blog zu erstellen. Allerdings möchte ich auch eine Zeit lang beobachten, was andere Autoren, Copywriter und Vielleser dort so treiben, um beurteilen zu können, ob die Plattform zu mir und meinen Vorstellungen passt. Am Ende fließt das Ganze dann auch in Teil 2 oder 3 meiner Social-Media-Reihe für Autoren ein.

Twitter nutze ich nach wie vor ausgiebig und gerne, schon weil es für mich eine unglaublich inspirierende Community mit vielen tollen Autoren ist, auf deren Input ich ungern verzichten würde. Und all die negativen Erfahrungen, die andere Nutzer leider in letzter Zeit machen mussten, sind mir Gott sei Dank erspart geblieben. Also. Go Twitter! Vielleicht in Zukunft auch mit Video, mal sehen.

Neue thematischer Fokus auf dem Blog

Fürs erste habe ich meine Marketing-Strategie und auch das Ziel des Blogs noch einmal auf links gedreht. Angefangen hat der Blog mit einem starken Fokus auf den technischen Dinge des Schreibens: Apps, Webseiten für Autoren, Makros, etc.

Das wird auch immer ein Teil meiner Beiträge bleiben, allerdings möchte ich die Beiträge klarer strukturieren.

Beiträge, in denen ich auf verschiedene Lösungen aus mehreren Programmen eingehe, werde ich fürs erste auslassen. Dafür möchte ich mich konkret einzelnen Apps widmen, diesen dafür aber ausgiebig. Mit ein bisschen Glück entsteht so über die Zeit eine Sammlung von Beiträgen zu den Alleinstellungsmerkmalen der verschiedenen Schreibprogramme. Darauf kommt es mir letztlich auch an. Für den Anfang werde ich weitere Beiträge zu Scrivener veröffentlichen und gelegentlich auf die Angebote der Omnigroup eingehen. Beide finde ich mehr als reizvoll. Und soweit ich weiß, werden sie auf Blogs noch nicht allzu ausgiebig behandelt.

Wenn mir die Zeit bleibt, werde ich auch in einer kleinen Reihe auf den Nutzen von Makros in Microsoft Word eingehen. Ich habe vor kurzem einen Online-Kurs dazu abgeschlossen. Die Idee, mit Hilfe von Makros ein ganzes Dokument fast automatisch zu lektorieren, reizt mich noch und ich möchte gerne sehen, wie weit man diese Idee treiben kann. Wenn dabei tatsächlich brauchbare Makros herauskommen, werde ich sie hier natürlich zum Download zur Verfügung stellen, damit Du in Zukunft auch Zeit einsparen kannst.

Neuer E-Mail-Kurs

Auch im Newsletter – bzw. dem E-Mail-Kurs – wird sich deshalb etwas ändern: Bislang bestand der E-Mail-Kurs aus allgemeinen Tipps zur Textverarbeitung.

Mit diesen bin ich auch nach wie vor zufrieden. Allerdings werde ich sie in Blogposts umwandeln, weil der Newsletter konkreter einem Publikum gewidmet sein sollte, nämlich den Autoren. Sicherlich hast Du auch hier und da Probleme mit der Textverarbeitung, wenn Du Autor bist. Allerdings möchte ich den Newsletter und den E-Mail-Kurs nicht dadurch verwässern, dass er auch die Wehwehchen des Word-Nutzers im Büroalltag bedenkt. Dadurch wird das Angebot schlicht zu breit. Für mich allein wäre das also nicht zu leisten.

Konkret bedeutet das, dass ich zunächst die alten Informationen aus dem Kurs entnehmen, teils ergänzen und zu Blogposts ausarbeiten muss. Wenn das getan ist, kann ich sie in Mailchimp auf Halde legen und mich dem neuen E-Mail-Kurs widmen. Bis Ende des Monats hoffe ich, all das geschafft zu haben, ohne gleichzeitig den Blog zu vernachlässigen.

Wenn Du Dich also noch entscheiden solltest, Dir den E-Mail-Kurs zu sichern, freue ich mich, Dich begrüßen zu dürfen. Solltest Du Dich später dazu entschließen, wirst Du die Inhalte hier später wiederfinden und mit dem neuen Kurs verwöhnt werden.

Weitere Projekte aus meinem Autorenleben

Bislang habe ich zu konkreten Details meines „literarischen Schaffens“ geschwiegen, hauptsächlich, weil es bislang noch keine konkreten Formen angenommen hatte.

Ein Stück weit auch, weil ich mit dem Übergang vom wissenschaftlichen Autor zum literarischen gehadert habe. Ich staune selbst noch darüber, wie stark diese Kategorien an das eigene Selbstbild gekoppelt sind und inwiefern der Blick in den Spiegel meinen Stil als Autor beeinflusst. Vor kurzem habe ich einen Blogpost gelesen, der mit tatsächlich enorm weitergeholfen hat. Es tut manchmal einfach nur gut zu sehen, dass andere dasselbe fühlen.

Als nächstes steht also ein dramatisches Werk auf der To-Do-Liste. Nach langem Zögern habe ich mich für diese Form entschieden, weil sie dem Schlagabtausch zwischen den Figuren, den ich mir immer wieder vorstelle, am ehesten entspricht.

Meine inhaltlichen Ideen drehten sich um den Irrsinn und die unfreiwillige Komik, die manchmal auf spießbürgerlichen Beerdigungen in der Luft hängt. Auf Anraten einer guten Freundin habe ich mir nun Robert McKees Story zu Gemüte geführt, wie auch an einem der vergangenen Blogposts oder meinem Goodreads-Profil abzulesen ist. In dieser Woche werde ich die Lektüre endlich abschließen und es juckt nur so in den Fingerspitzen!

Meine aktuelle Leseliste

Anna Karenina
Story: Substance, Structure, Style, and the Principles of Screenwriting
Wir Kassettenkinder: Eine Liebeserklärung an die Achtziger



Florian Führen’s favorite books »


Trotzdem bleibt auch hier viel zu tun. Fürs erste werde ich meine Anmerkungen und Notizen aus dem Band zusammentragen – wissenschaftliche Methodik lässt grüßen – und im Anschluss meine Struktur ausarbeiten. Bislang hatte ich grobe Plot-Ideen, allerdings hakte es hier an Handlungsbögen und einer konkreten Erzählstrategie. Ich werde lange nicht alles aus Story gebrauchen können und mir sicherlich einige Freiheiten herausnehmen – schließlich lädt McKee für ironische Inhalte selbst dazu ein. So langsam freue ich mich aber auch darauf, dass all die herumschwirrenden Ideen endlich konkrete Form in einem Guss annehmen werden.

Private Herbstprojekte

Der Herbst ist meine absolute Lieblingsjahreszeit! Wenn sich alle meckernd in die kamingeheizte Stube verkrümeln, genieße ich draußen nasskalte Blättermatsche und Nebel.

Gerade den Herbst werde ich also nutzen, um das eine oder andere Foto-Projekt anzuschupsen. Besonders reizt mich dabei, dass ich jetzt mit einer analogen Spiegelreflexkamera ausgestattet bin und auf die Endresultate lange, lange, oh so lange warten muss. Ein Stück weit Umerziehung, wenn man so will.

Dann wollen noch einige alte Schätzchen aus der Fotokiste digitalisiert werden – teils Negative, teils langsam verblassende Abzüge. Eine zeitfressende Tätigkeit, auf die ich mich aber trotzdem freue. Sei es auch, weil ich dabei zahllose Erinnerungen wiederentdecke und gleichzeitig mit Einstellungen meines Scanners herumspielen kann.

Natürlich bleibt im Herbst mehr Zeit für analoge Projekte am Schreibtisch. Als Geschenk zur bestandenen Disputatio hat mir eine Freundin den Band One Line A Day – A Five Year Reflektion Book geschenkt und vorgeschlagen, dass wir ab September die 5-Jahres-Challenge gemeinsam angehen. Erster Eindruck: Das ist ganz schön lang! Bislang macht es aber Laune und ich hoffe, diese Routine an andere im Bullet Journal koppeln zu können.

Und schließlich bleiben die Wintervorbereitungen. Im Laufe des Sommers haben wir schlappe 12 Bäume im Garten gefällt, die nun auf ihren Freitod im Kamin vorbereitet werden wollen. Da ich die Gartenarbeit gerne als Ausgleich zum Schreibtisch nutze, freue ich mich auch hierauf wie ein kleines Kind.

Und das sind sie, meine Pläne, Ziele und Hoffnungen für den September.

Vielen herzlichen Dank dafür, dass Du Dir die Zeit für diesen Blogpost genommen hast! Bist Du (angehender) Autor? Falls ja, freue ich mich über Deinen Input, Deine Fragen und Kommentare! Was hast Du Dir für den September vorgenommen?

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