Warum ein Geschenke-Guide für Autoren, und dann noch sommerlich? Nun, neben Weihnachten ist gerade der Sommer die Zeit, zu der viele Autoren ihre Reserven auffrischen. Jeder hechtet mit Romanen und Kladden in die Parks, da will man nicht hinterherhinken. Falls Du noch auf der Suche nach Geschenkideen für Autoren oder für Liebhaber von Büchern und Schreibutensilien bist, such nicht weiter.

Warum der Sommer eine gute Zeit für analoges Lesen & Schreiben ist

Schreib doch mal... analog!Lieben wir nicht alle das romantische Bild des Autors, der auf der Terrasse seinen Roman in die Woodstock-Schreibmaschine hackt, umrankt von Lavendel und Hyazinthen, die das Licht brechen, bevor es auf sein druckfrisches Manuskript fällt?

Oder vom einem Goethe gleichenden Romantiker, der vom Rand einer Burgruine auf das mit sonnendurchflutete Tal blickt, dem Geistesblitz für seine nächste Ode entgegen?

Ja, wir lieben diese Vorstellung. Zumindest jeder ein bisschen.

Aber zurück in die Realität: Zwar kitzelt die Sonne sicher aus so manchem Autor neue Ideen heraus, doch ist es schwer, diese festzuhalten.

Rückzug aus dem digitalen Autorenleben

Heutzutage erfordert der Job des Autors, dass wir uns mit der digitalen Welt auseinandersetzen. Selbst, wenn Du Dein Werk handschriftlich konzipierst, wirst Du es im Anschluss in eine Datei überführen müssen (oder jemanden dafür bezahlen).

Sollte es Dir so gehen wie mir, genießt Du den Rückzug in die analoge Welt, sei es nur in bestimmten Intervallen. Alle Ablenkungen und Benachrichtigungen verschwinden, Pop-Ups gibt es nicht und für ein paar Momente bist Du mit Deinen Gedanken alleine, ohne dass Dir ein Schreibprogramm ein Synonym vorschlägt oder zu Unrecht Deinen Satzbau zu korrigieren glaubt.

Keine spiegelnden Displays

Mal nicht mit dem Display in den Schatten flüchtenDas unschlagbare Argument gerade für das Schreiben im Sommer: Das Notizbuch wird Dich bei Sonnenschein nicht blenden.

Nichts ärgert mich mehr als voller Elan mit dem Laptop auszuziehen, um die Kulisse zu wechseln, und dann festzustellen, dass ich keinen Winkel finde, in dem mein Display wirklich zu gebrauchen ist. Daher ist der Sommer für mich eine Zeit, in der ich den Technikgebrauch schon aus natürlichen Gründen reduziere.

Meine Pläne für den Sommer

In zwei Wochen werde ich meine Disputatio halten und damit endlich meine Dissertation abschließen, mein erstes Langzeitprojekt.

Die Zeit danach möchte ich nutzen, um Freunde zu treffen, endlich wieder Freizeitlektüre zu genießen, vor allem aber, ein paar Ideen auszuarbeiten, die mich schon lange verfolgen.

Wie im April werde ich dazu vermehrt auf analoge Werkzeuge zurückgreifen. Ich will’s nicht ganz so ins Extrem treiben wie damals, aber in dem Zuge ein paar Dinge ausprobieren, für die mir damals die Zeit gefehlt hätten.

Über das eine oder andere „Werkzeug“ werde ich dann in den kommenden Wochen berichten. Bis dahin eine kleine Liste, gekoppelt an die Einladung, mit mir zu experimentieren und über Deine Erfahrungen zu berichten.

Geschenkideen für Autoren im Sommer 2018

Geschenke-Guide für AutorenHier also ein paar Werkzeuge für Autoren, die ich im Sommer gebrauchen werde (oder gedenke zu gebrauchen). Ich hoffe, auch für Dich sind ein paar nützliche Tipps dabei!

Wenn Du magst, hilf mir gerne, die Liste in den Kommentaren, auf Twitter oder per E-Mail zu erweitern. Ich freue mich über jede Empfehlung! Und wenn Du jemandem mit einer Empfehlung eine Freude machen konntest, würde ich mich freuen, wenn Du den Link teilst!

Hier also die Liste:

Schauen wir sie uns im Detail an…

Leuchtturm 1917 Notizbücher

Wer meine Beiträge zum Analogen April verfolgt hat, weiß, wie sehr ich Leuchtturm-Notizbücher verehre. Insofern gehört dieser Punkt nicht direkt zu den Experimenten für den Sommer. Vielmehr könnte ich mein Leuchtturm als Standard-Repertoire und ständigen Begleiter bezeichnen. Mein erstes Buch des Jahres (DIN A5) ist gerade voll. Daher lässt mein Pensum in diesem Jahr etwas zu wünschen übrig.

Ich freue mich umso mehr auf ein neues, in dem ich ganze Listen abzuarbeiten gedenke.

Ich gebrauche das Notizbuch als Bullet Journal und halte alles Mögliche darin fest: To-Dos, interessante Orte, Morning Pages, Termine, Erlebnisse, Sommerliche Bucket Lists, etc.

Momentan denke ich noch darüber nach, für das eine oder andere Projekt (z. B. die Gartengestaltung) zusätzlich ein größeres Format auszuwählen. Da ich noch nicht weiß, ob meine Ideen reichen, um ein ganzes Buch im Großformat zu rechtfertigen, werd ich diese Idee noch eine Weile ziehen lassen.

Für Input und kreative Sommer-Projekte bin ich jederzeit dankbar! Ich bin gespannt zu hören, welche Bastel-, Koch- und Reiseziele Du Dir für den Sommer steckst und wie Du sie festhältst.

Zum Leuchtturm 1917*

 

Rocketbook Wave Notizbuch

Ich weiß, ich weiß. Ich hatte gesagt, ich faste digital. Aber hier kommt der Nerd in mir durch.

Die Idee hinter dem Rocketbook ist einfach, allerdings für meine Begriffe beeindruckend. Du schreibst wie gehabt ins Notizbuch, legst aber Ziele in verschiedenen Online-Speichern fest, in welche die App die Scans Deiner Notizen synchronisiert.

Unter anderem unterstützt die App Google Docs, Dropbox, iCloud und E-Mail. Soweit auch zu finden bei der Konkurrenz, etwa Moleskine.

Jetzt aber zur Funktion, die nur die Nerds begeistert. Nach dem Gebrauch löschst Du die Seiten wieder, indem Du das Notizbuch in die Mikrowelle wirfst! Irre, oder?

Das Rocketbook kommt zwar selbst im aktuellen Angebotspreis mehr als doppelt so teuer wie ein Leuchtturm daher; dafür kannst Du’s aber bis zu fünf mal gebrauchen.

Ich weiß noch nicht, ob das eine langfristige Beziehung wird, ob mir das Format gefällt und ob die Begeisterung für Notizen in der Mikrowelle sich halten wird.

Mir gefällt die Idee, es ist etwas Neues und es gehört deshalb auf meine To-Do-Liste für diesen Sommer.

Vielleicht gebrauche ich es für meine alltäglichen Notizen wie To-Dos, an denen ich nicht langfristig hängen werde. So erkaufe ich mir unter Umständen ein wenig Platz im Leuchtturm.

Zum Rocketbook Wave Notizbuch*

 

FriXion Pilot Tintenroller (radierbar)

Ein Tipp aus Amazons Vorschlägen. Eigentlich bin ich kein großer Freund von Tintenrollern; Füllfederhalter und Bleistifte sind eher meine Kategorie.

Allerdings haben sie oft ein Problem: Manche Füller lassen sich nur umständlich öffnen und wieder schließen. Und den Vorteil, den die Bleistifte an dieser Stelle mit sich bringen, bezahle ich dann mit der umwerfendsten Farbe aller Nicht-Farben – grau. Das macht das Schreiben an der frischen Luft nicht gerade zum Genuss.

Um also „mal schnell“ etwas markieren oder notieren zu können und dabei gerade im Sommer nicht ganz auf Farbe in meinem Leben verzichten zu müssen, will ich’s mit dem FriXion probieren.

Vielleicht gefällt mir, was ich sehe und der Füller-Fetischist wird eines Besseren belehrt.

Zum Pilot Frixion Tintenroller*

 

Rite In The Rain Allwetter Top-Spiral Notebook

Hierzu müsste erst mal das Wetter mitspielen. Langsam erkenne ich die Lücke in meinem sommerlichen Plan.

Aber wir leben ja in Deutschland. Ein oder zwei Tage Regen werden wohl drin sein.

Zuvor habe ich schon die Expedition-Version von Fieldnotes ausprobiert und war mehr als begeistert. Für längere Foto-Wanderungen durch Matsch und Regen war das damals genau das Richtige.

Es kommt also nur aufs Wetter an. Ich hoffe nicht auf Regen, aber wenn er kommt, ziehe ich dieses Herbst-Experiment für den Vergleich mit Fieldnotes vor.

Hauptsächlich würde auch diese Kladde dann für Notizen rund um Foto-Projekte gebraucht werden (Motive, Einstellungen, Koordinaten, etc.).

Zum Rite In The Rain Allwetter Top-Spiral Notebook*

 

Rhodia 180009C Notizblock, geheftet und mikroperforiert, blanko, DIN A4

Den Sommer möchte ich auch nutzen, um einige Briefe an Freunde zu schreiben. Leider kam das lange Zeit zu kurz.

Da ich mit Rhodia seit Studienzeiten nur gute Erfahrungen gemacht habe, greife ich hier zum einfachen Notizblock.

Ich besitze zwar noch einige Reste Briefpapier der Firma Original Crown Mill, die mir immer wieder gute Dienste erweisen; gerade für manche Kurznotiz darf es aber ruhig der Rhodia-Block sein, damit ich mich nicht ganz so sehr fühle wie ein französischer König, der Postillen in ferne Lande entsendet.

Empfehlen kann ich beide; das Design ist Geschmackssache.

Zum Rhodia 180009C Notizblock*

 

Grammarly Premium

Wie gesagt, irgendwann müssen die Texte zurück in ihr digitales Format. Manchmal geschieht das bei mir auf Englisch. Weil ich gedenke, im Sommer wieder ein bisschen mehr zu übersetzen oder Blogbeiträge auf Englisch zu veröffentlichen, hole ich mir ein bisschen Hilfe.

Falls Du Grammarly nicht kennst und ebenfalls englischsprachige Texte schreibst: Grammarly ist ein Schreibprogramm, das Dir stilistische Empfehlungen anbietet. Du teilst der App vorab mit, was Du mit Deinem Text erreichen möchtest.

Willst Du…

  • informieren
  • beschreiben
  • überzeugen
  • eine Geschichte erzählen?

Auch auf den Kenntnisstand Deiner Leserschaft geht Grammarly ein. So legst Du fest, mit welchem Vorwissen Du rechnest.

Weiterhin lassen sich förmlicher oder informeller Stil, Emotion und Deine „Domäne“ einstellen. Schreibst Du also technische Texte, gibt Grammarly Dir andere Vorgaben als für den kreativen Bereich oder die Business-Welt.

Ich nutze Grammarly Premium seit Anfang des Jahres und bin absolut zufrieden. Hauptsächlich, weil die Vorschläge mir oft Zeit ersparen. Eigentlich weiß man ja, wie man schreiben sollte. Nur, dass eine App eben nie betriebsblind ist.

Wenn Du außerdem mehr über Deinen eigenen Schreibstil erfahren möchtest, kann ich Dir nur wärmstens empfehlen, den einen oder anderen Text zu übersetzen. Du lernst so viel!

Für deutsche Texte sind mir leider keine vergleichbaren Programme bekannt. Natürlich gibt es Online-Tools, die u. a. auf dem Flesch-Lese-Index basieren; allerdings verfügen diese in der Regel über weniger Einstellmöglichkeiten.

In diesem Bereich kann ich das Textanalyse-Tool und das Schreiblabor empfehlen. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Probier’s einfach aus, kostet ja nichts.

Zu Grammarly Premium

 

The Writer’s Toolbox

Wie gesagt, ich möchte im Sommer endlich das eine oder andere kreative Projekt angehen.

Vor längerer Zeit hat mir ein guter Freund die Writer’s Toolbox empfohlen.

Ich kann mir unter kreativen Spielen zur Ideenfindung noch nicht viel vorstellen, bin aber gespannt, inwieweit es zu meinen Projekten beitragen wird.

Definitiv ein Thema der kommenden Beiträge!

Falls Du einen Schreiberling kennst, der gerade in einer kreativen Sackgasse hängt und der mit der englischen Sprache nicht auf Kriegsfuß steht, ist die Writer’s Toolbox sicher eine schöne Geschenkidee!

Zur Writer’s Toolbox*

 

Writer Emergency Pack

Ähnlich der Writer’s Toolbox hilft Dir der Writer Emergency Pack aus der kreativen Klemme.

Nur ist das Ganze, wie der Name sagt, nicht als Arbeitsheft angelegt, sondern als eine Art Kartenspiel.

Inhaltlich beschränkt sich das Spiel auf Fiktion, also Romane, Lyrik und Dramen. Die Fragen richten sich aber am meisten an Figuren aus, daher mag der Nutzen für Lyriker begrenzt sein.

Ebenfalls eine schöne Geschenkidee für die lieben Autoren in Deinem Leben; insbesondere für die Romanautoren.

Zum Writer Emergency Pack*

 

Stephen King: On Writing / Das Leben und das Schreiben

Kommen wir endlich zu den schönen Dingen, den Buchempfehlungen!

Stephen King muss ich wohl nicht lang und breit vorstellen. Allerdings weiß lange nicht jeder, dass er auch über das Schreiben selbst geschrieben hat.

Die Mischung aus Memoiren und Anleitungen lässt Kings Hinweise nicht ganz so schulmeisterlich wirken. Neben Ursula Le Guin ist King sicher einer der großen englischsprachigen Autoren, der sich auch zum Schreiben selbst systematisch äußert.

Nicht nur für die angehenden Horror-Autoren ist Kings Buch deshalb ein Muss.

Für diejenigen, die im Englischen nicht so fit sind, liegt eine deutschsprachige Fassung vor. Ausreden gibt’s also keine!

Zu Stephen King: On Writing*

Zu Stephen King: Das Leben und das Schreiben*

 

Stephen R. Covey: Die 7 Wege zur Effektivität

Ein bisschen Out-of-the-box-thinking. Coveys Band ist nicht direkt an Autoren gerichtet. Aber hey, ein bisschen Business- und Kompetenz-Training schadet nicht.

Da das Buch schon über Jahre auf den Bestseller-Listen steht, habe ich mir die Lektüre schon lange vorgenommen. Nach diesem Sommer kann ich mehr berichten (oder auch nicht, sollte ich dann schon als erfolgreicher Ex-Broker in der Karibik weilen).

Falls Du einen Autoren kennst, der gerne an seiner Arbeitsweise und an weiteren Kompetenzen feilt – und das sind eigentlich alle – machst Du ihn mit Coveys Buch sicher glücklich.

Zu „Die 7 Wege zur Effektivität“*

 

Robert McKee: Story

Bevor Stephen Covey an meinen Schreibtisch darf, knacke ich die letzten paar Seiten von Robert McKee. Das lässt es aber schwerer klingen als es ist; McKee schreibt nämlich äußerst zugänglich.

Trotzdem sind seine Tipps für die Figuren- und Handlungsgestaltung in Romanen, Drehbüchern und anderen Werken Gold wert!

Die einzige Frage, die ich mir an dem Punkt noch stelle, ist, ob ich die Tipps umsetzen kann. Aber Selbstzweifel gehören bekanntlich zum Autorenleben dazu.

Gerade für aufstrebende Autoren und solche, die noch Schwierigkeiten haben, ihr erstes Werk (in einer neuen Gattung) zu konzipieren, ist Story sicher ein tolles Geschenk. Mir wurde es nicht umsonst aus Theaterkreisen empfohlen.

Zu Robert McKee: Story (Deutsch)*

Zu Robert McKee: Story (Englisch)*

 

Brain.fm & Focus@Will

Nochmal zwei Web-Apps. Brain.fm und Focus@Will möchten uns mit Tonspuren helfen, konzentrierter zu arbeiten. Ob am Laptop, auf dem Smartphone oder Tablet, ob bei langen Projekten, während der Meditation oder beim Schlafengehen; die Apps liefern Dir den passenden Soundtrack.

Ich habe eine Zeit lang mit klassischer Musik am Schreibtisch experimentiert, ohne Erfolg. Ich kann noch nicht sagen, ob die Tonspuren zur Konzentration oder besseren Ergebnissen meiner Arbeit beitragen. Vielleicht bin ich nicht der Lern- & Arbeitstyp dafür, abwarten.

Entspannend sind diejenigen für die Meditation allemal. So habe ich die Spuren von Brain.fm bislang auch genutzt. Die geführten Meditationen gibt es allerdings nur auf Englisch.

Focus@Will dagegen stellt Dir ein paar Fragen zu Deiner Persönlichkeit und empfiehlt Dir anschließend Kanäle, die Deine Produktivität steigern sollen. Spezielle Hörspuren für die Meditation gibt es hier nicht.

Ob ich langfristig auch für die Arbeit darauf zurückgreifen werde, wird die Zukunft zeigen.

Wenn Du’s selbst ausprobieren möchtest, stehen Dir bei Brain.fm fünf kostenlose Sitzungen zur Verfügung, bei Focus@Will zwei Wochen. Danach wird’s kostenpflichtig. Eine schöne Idee, wenn Du jemanden beschenken möchtest, der nicht ohne Hintergrundmusik auskommt.

Lynda.com

Ich hab’s schon in vielen Beiträgen erwähnt; lynda.com ist das beste Lernportal, das ich kenne. Zugegeben, für Autoren ist das Angebot nicht ganz so breit wie für andere Themenbereiche. Da die wenigsten Autoren sich heutzutage nur aufs Schreiben spezialisieren können, lohnt die Investition in ein Abo allemal.

Auch hier gilt: Kurse gibt es leider ausschließlich in englischer Sprache. Wenn das für Dich oder den Beschenkten kein Problem ist, kennt das Lernen keine Grenzen mehr.

Allein zum Thema Schreiben umfasst die Datenbank ganze Kurse zum Verfassen von technischen Anleitungen oder von Kunden-E-Mails, zum Überarbeiten von Texten, zu Copywriting oder Blogposts. Weitere Themengebiete umfassen Business, Musik, Design, IT, Marketing, Fotografie und vieles mehr.

Ich bin seit Jahren treuer Kunde von lynda.com. Momentan nutze ich zwar nicht das Premium-Angebot, in dem Dir auch Übungsmaterialien zur Verfügung stehen; das wird sicher wieder kommen, wenn die Fotografie oder Web-Design mal wieder in den Fokus rückt.

Für die Alleskönner und vielseitige Autoren mit einer Reihe von Interessen bietet lynda.com ein tolles Geschenk.

Dragon Professional Individual & Zubehör

Viele Autoren entdecken die unterschiedlichsten Formen der Texterstellung für sich, darunter das Diktieren. Es besticht natürlich besonders durch die Statistiken. Im Schnitt können wir wesentlich schneller diktieren als tippen, geschweige denn von Hand schreiben.

Auf diesem Markt ist Nuance nach wie vor Marktführer. Je nachdem, ob Du Dir selbst oder einem befreundeten Autor eine Freude machen möchtest, wird der Preis hier allerdings eine andere Rolle spielen. Dragon gehört definitiv zu den Premium-Programmen. Bevor Du vor dem Preis zurückschreckst, gebe ich Dir ein paar Alternativen, solltest Du noch mit dem hohen Einstiegspreis in die Diktierwelt hadern.

Kostenlose Alternativen zu Dragon Dictate & Mikrofone

Zunächst einmal besteht natürlich immer die Option, erst mal mit kostenlosen Alternativen zu experimentieren. Google Docs bietet eine recht überzeugende Diktierfunktion, auch wenn sie sich im Deutschen mit Kommata schwer tut. Siri & Co. liefern natürlich nicht nur einen Sprach-Assistenten, sondern auch die zugehörigen Diktierfähigkeiten. Solltest Du Dir also noch nicht sicher sein, kannst Du hier zuerst probieren, wie natürlich sich das Diktieren in Deinen Arbeitsalltag integrieren lässt.

Selbst bei den kostenlosen Optionen kann ich sagen, dass sich die Ergebnisse schon um Welten verbessern, wenn Du zu einem guten externen Mikro greifst. Ich habe mich damals aus verschiedenen Gründen für das Blue Yeti* entschieden.

Hauptsächlich, weil es auch für andere Situationen als das Diktieren geeignet wäre, beispielsweise für Interviews.

Ich habe es damals auch für eine Podcast-Aufnahme gebraucht. Der Mitschnitt wird allerdings nicht auf die Qualität des Mikros schließen lassen, da die Jungs vom IoT-Podcast ihre Aufnahmen mit niedriger Bitrate samplen. Das Blue Yeti kostet um die 140 Euro; meins habe ich damals gebraucht für 115 gefunden. Wenn Du sicher weißt, dass Du diktieren willst oder auch weitere Einsatzmöglichkeiten für ein gutes Mikrofon hast, eine lohnenswerte Investition.

Einstieg ins Diktieren

Vielleicht ist Dir das immer noch zu kostspielig. Wenn Du Dich nur vorab informieren möchtest, empfehle ich Dir Scott Bakers Writer’s Guide to Training Your Dragon*.

Baker geht auf alle erdenklichen Variationen des Setups für optimales Diktieren ein. Hier lernst Du, dass selbst Mac-User besser zur Windows-Version von Dragon greifen sollten oder auch, dass der Eingangstest zur Mikrofon-Konfiguration kontraproduktiv ist.

Du erfährst auch, welche Mikros und Diktiergeräte sich eignen, wie Du sie antrainierst, etc. Gerade für diejenigen, die noch unsicher sind oder ein günstiges Geschenk suchen, eine tolle Idee.

Doch kommen wir abschließend noch einmal auf Dragon zu sprechen. Wenn Du Dir nun sicher bist, dass Du diktieren willst und dass Dragon die richtige wahl ist, stehen Dir verschiedene Versionen zur Auswahl.

Ich persönlich nutze momentan noch eine ältere Version auf dem Mac. Derzeit spare ich aber schon auf Nuance Dragon Professional Individual. Warum gerade diese Version?

Nun, bei den anderen diktierst Du live, d. h., das Programm transkribiert nur, wenn Du in ein Mikro sprichst. Bei dieser Version steht Dir auch die Möglichkeit offen, unterwegs etwas ins Diktiergerät zu sprechen und die Datei später in Text umwandeln zu lassen.

Ergonomisches Arbeiten durch Diktieren

Da mir der Schreibtisch gerade in den letzten zwei Jahren mehrfach Rückenprobleme beschert hat, verspreche ich mir von dieser Freiheit Besserung. Außerdem kann man in dieser Version Profile für zwei Sprachen anlegen. Das lässt mir die Freiheit, englische wie deutsche Texte zu diktieren, was in anderen Versionen ebenfalls nicht möglich wäre.

Dragon kommt in dieser Version mit 489,– Euro nicht gerade als Schnäppchen daher. Wenn Du aber schon mit dem Karpaltunnelsyndrom zu kämpfen hattest oder über einen Wechsel Deiner Arbeitsabläufe nachdenkst, ist es Zeit für eine Investition.

Wenn ich selbst Dragon ausgiebig genutzt habe, werde ich wieder über die neue Version berichten. Vielleicht biete ich dann einen kleinen Kurs zum erfolgreichen Diktieren an, in dem ich meine Erfahrungen zusammenstelle. Bis dahin kann ich dieses Programm nur auf Grundlage meiner Erfahrungen mit den Vorgängern empfehlen.

Zu Nuance Dragon Professional Individual*

 

Weitere Geschenke für Autoren

Für weitere Tipps, die nicht alle mit dem Autorenleben zu tun haben, wirf doch einen Blick auf meine Hilfsmittel. Vielleicht ist das eine oder andere dabei, das Dich noch zur nächsten Geschenkidee führt.

Ich hoffe, meine Liste verhilft Dir oder einem lieben Autoren in Deiner Bekanntschaft zu mehr Freude am Schreiben und zu einem besonders produktiven Sommer!

Wenn Du selbst weitere Geschenkideen hast, die Deines Erachtens auf dieser Liste nicht fehlen dürften, schreib sie in die Kommentare oder schick mir einen Tweet! Ich freue mich über jede Empfehlung!

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